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FARR Wirtschaftsprüfung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

1. Vorwort sowie Witze und Gehirnjogging

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Berufskolleginnen und -kollegen,

Sie erhalten heute den FARR-WP-Newsletter Nr. 59.
Viel Spaß beim Lesen, natürlich auch bei den Witzen und Rätseln:

Rätsel 1: Rätsel des geraden Datums (von Markus Hofmann)

Überlegen Sie mal: Der 2. Februar im Jahr 2000 enthielt nur gerade Ziffern im Datum (2.2.2000). Wann war dies davor das letzte Mal der Fall?

Rätsel 2: Die Fahrkarte (von Markus Hofmann)

Eine Busfahrt: Die Tageskarte kostet 1 €, der Einzelfahrschein nur 50 Cent.
Ein dem Busfahrer unbekannter Mann (er fährt zum 1. Mal in diesem Bus) betritt den Bus und gibt ihm wortlos 1 €. Der Busfahrer händigt ihm umgehend eine Tageskarte aus.

Frage: Woher wusste der Busfahrer, dass der Mann eine Tageskarte (und keinen Einzelfahrschein) wollte?

Rätsel 3: Hasenrennen (von Markus Hofmann)

Acht Hasen wollen um die Wette laufen. Wie viele Rennen müssen sie mindestsens veranstalten, damit jeder Hase mind. einmal schneller im Ziel war als jeder andere Hase? (TIPP: Man muss nicht gewinnen, um schneller als der Letze zu sein).

Die schlaue Uhr

Eine Frau und ein Mann stehen an der Bar.

Sie: „Schöne Uhr“.

Er: „Ja, und sie zeigt mir alles an, z.B., dass Sie keine Unterwäsche tragen“.

Sie: „Aber ich trage doch Unterwäsche“.

Er: „Oje, geht das Ding schon wieder eine Stunde vor.“

Männerkaufhaus: Suche nach einem Ehemann

In Hannover hat ein großes Männerkaufhaus eröffnet. Dort können sich Frauen einen neuen Ehemann aussuchen. Am Eingang hängt eine Anleitung, welche die Regeln erklärt, nach denen hier eingekauft werden darf: Das Geschäft darf nur einmal aufgesucht werden. Es gibt 6 Stockwerke mit Männern, deren Eigenschaften von Etage zu Etage besser werden. Sie können sich einen Mann aussuchen aus der Etage, in der Sie sich befinden, oder Sie können ein Stockwerk weiter hoch gehen. Sie können aber nicht zurück auf ein niedrigeres Stockwerk gehen.

Eine Frau betritt das Geschäft, um sich einen Mann zu suchen.

Im 1. Stock hängt ein Schild: DIESE MÄNNER HABEN ARBEIT!

Im 2. Stock hängt ein Schild: DIESE MÄNNER HABEN ARBEIT UND MÖGEN KINDER!

Im 3. Stock hängt ein Schild: DIESE MÄNNER HABEN ARBEIT, MÖGEN KINDER UND SEHEN GUT AUS!

„Wow“, denkt die Frau, fühlt sich aber gezwungen, weiter zu gehen. Sie geht in die 4. Etage und liest:

DIESE MÄNNER HABEN ARBEIT, MÖGEN KINDER, SEHEN VERDAMMT GUT AUS UND HELFEN IM HAUSHALT!

„Oh Gott, ich kann kaum widerstehen“, denkt sie sich, geht aber dennoch weiter!

Im 5. Stock steht zu lesen: DIESE MÄNNER HABEN ARBEIT, MÖGEN KINDER, SEHEN VERDAMMT GUT AUS, HELFEN IM HAUSHALT UND HABEN EINE ROMANTISCHE ADER!

Sie ist nahe dran zu bleiben. Aber wie viele Frauen, die kein Schuhgeschäft verlassen, bevor sie nicht jedes einzelne Paar Schuhe in der Hand hatten, geht sie dann doch weiter.

Auf dem Schild zum 6. Stock steht:

SIE SIND DIE BESUCHERIN NUMMER 456.012.

HIER GIBT ES KEINE MÄNNER. DIESES STOCKWERK EXISTIERT NUR UM ZU ZEIGEN, DASS ES UNMÖGLICH IST FRAUEN ZUFRIEDEN ZU STELLEN!
VIELEN DANK FÜR IHREN BESUCH IM MÄNNERKAUFHAUS -
AUF WIEDERSEHEN!

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Wegen der Gleichberechtigung hat vor einigen Wochen direkt gegenüber ein Frauenkaufhaus eröffnet - es hat ebenfalls 6 Stockwerke und auch die Einkaufsregeln sind gleich.

Im 1. Stock gibt es Frauen, die Sex lieben.

Im 2. Stock gibt es Frauen, die Sex lieben und Geld haben.

Der 3.- 6. Stock wurde noch nie von einem Mann besucht.

Lösungen zu den Rätseln

  • Zu 1) Das Rätsel des geraden Datums: Die Lösung lautet: 28.08.888 (das glaubt man nicht!).
  • Zu 2) Die Fahrkarte: Der Fahrgast hat in kleinen Münzen gezahlt, so dass er die 50 Cent auch hätte passend bezahlen können.
  • Zu 3) Hasenrennen: Die Hasen müssen mind. zwei Rennen veranstalten. Die Reihenfolge, in der die acht Hasen das Ziel erreichen, muss beim 2. Rennen genau anders herum sein als beim ersten Rennen:
    • ABCDEFGH
    • HGFEDCBA

Mit kollegialen Grüßen aus Berlin
Ihr Dr. Wolf-Michael Farr

 

2. Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) und Sammelposten - Was ist ab 2018 in der Steuer- bzw. Handelsbilanz zu beachten?

Quellen: 

  • HFA: Behandlung geringwertiger Wirtschaftsgüter in der Handelsbilanz nach dem Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken, IDW Life 07.2017, S. 848; ferner WPg 07.2017, S. 409.

a) Die GWG-Regelung

Die aktuell gültige Wertgrenze i.H.v. € 410 (urspr. DM 800) besteht bereits seit 1964. Im Jahr 2007 wurde dann als weitere steuerl. Vereinfachung der Sammelposten für Wirtschaftsgüter eingeführt.

Am 26.04.2017 ist der Bundestag der Aufforderung der Wirtschaftsverbände gefolgt und hat beschlossen, die bisherige GWG-Regelung zu novellieren und ab dem 01.01.2018 die bisherige Grenze von € 410 auf € 800 anzuheben.

Bei abweichendem Wirtschaftsjahr gilt sowohl die alte Regelung (bis zum 31.12.2017) als auch die neue Regelung (für 2018); hier ist der Zeitpunkt der Lieferung des Wirtschaftsgutes maßgebend. Das Wahlrecht zur Anwendung der GWG-Regelung ist wirtschaftsjahrbezogen auszuüben.

b) Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der GWG-Regelung

Wer kann das Wahlrecht in Anspruch nehmen?

  • Unternehmer mit Einkünften aus Gewerbebetrieb
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Steuerpflichtige, die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit erzielen (Sammelposten geht hier nicht)

Für das Vorliegen eines GWG müssen 4 Kriterien erfüllt sein:

  • Zuordnung zum Anlagevermögen (kein Umlaufvermögen)
  • abnutzbar (Verbrauch über Nutzungsdauer)
  • selbständig nutzbar (kein Teil eines anderen Wirtschaftsgutes bzw. Nutzung nicht abhängig mit anderen Wirtschaftsgütern)
  • beweglich (keine „feste und unlösbare Verbindung“ zu Wänden bzw. Grund- und Boden)

Als Anschaffung gilt der Erwerb (Anschaffungskosten), die Einlage (Teilwert / gemeiner Wert) und auch die Herstellung.

c) Sofortaufwand: Anhebung auf € 250

Mit der Gesetzesänderung wurde die Möglichkeit des Sofortaufwands von bisher € 150 auf nunmehr € 250 angehoben. Das Wirtschaftsgut kann sofort als Aufwand gebucht werden und muss nicht im Anlagenverzeichnis geführt werden.

d) GWG: Anhebung auf € 800

Für Wirtschaftsgüter ab € 250,01 bis € 800,00 besteht die Möglichkeit zur Qualifizierung als „Geringwertiges Wirtschaftsgut“ i.S.d. § 6 Abs. 2 EStG. Wie beim Sofortaufwand sind die Aufwendungen für das Wirtschaftsgut im Jahr der Anschaffung vollumfänglich als Betriebsausgabe bzw. Werbungskosten abzugsfähig, jedoch ist in diesem Fall das Wirtschaftsgut zwingend in das Anlagenverzeichnis aufzunehmen (§ 6 Abs. 2 S. 4 EStG)

Eine Besonderheit gilt bei nachträglichen AK/HK, die erst im Folgejahr der Anschaffung anfallen: das bisher ausgeübte Wahlrecht des Wirtschaftsgutes bleibt auch bei nachträglicher Überschreitung der GWG-Grenze von € 800 bestehen, sodass sowohl die AK im Vorjahr, als auch die nachträglichen AK im Folgejahr in voller Höhe abzugsfähig sind.

e) Sammelposten: € 250 bis € 1.000

Alternativ besteht die Möglichkeit zur Anwendung des Sammelpostens nach § 6 Abs. 2a EStG. Bisher konnte der Sammelposten bei Wirtschaftsgütern ab € 150,01 angewendet werden. Durch die Gesetzesänderung gilt ab 2018 der Sammelposten bei AK ab € 250,01 bis € 1.000,00. Abweichend zur GWG-Regelung sind beim Sammelposten alle Wirtschaftsgüter des Kalenderjahres mit AK bis € 1.000,00 zusammenzufassen und im Anlagenverzeichnis als ein zusammengefasster Posten zu aktivieren und über 5 Jahre abzuschreiben. Die parallele Anwendung der GWG-Regelung ist in diesem Wirtschaftsjahr dann nicht möglich. Durch Anhebung der GWG-Grenze auf € 800,00 reduziert sich aber der Vorteil des Sammelpostens.

f) Gestaltung durch Bildung eines Investitionsabzugsbetrags (IAB)

Neben der Wahl zwischen der GWG-Regelung und dem Sammelposten besteht die Möglichkeit der Bildung eines Investitionsabzugsbetrages nach § 7g EStG. Nutznießer dieser gesetzl. Regelung sind nach § 7g Abs. 1 EStG nur kleine und mittlere Unternehmer, die Einkünfte aus Gewerbebetrieb oder aus selbständiger Arbeit erzielen und deren Betriebsvermögen die Grenze von € 235.000 nicht überschreitet. Zudem muss die Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich oder Einnahmenüberschussrechnung erfolgen (im letzteren Fall darf außerdem der Gewinn nicht mehr als € 100.000 betragen).

Sind diese Voraussetzungen z.B. in 2017 erfüllt, kann bereits im Jahr 2017 ein IAB für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des AV i.H.v. 40 % der zu erwartenden AK steuerlich als Aufwand geltend gemacht werden. Im Jahr der Anschaffung (2018) ist dann der in 2017 gebildete IAB wieder gewinnerhöhend aufzulösen; in gleicher Höhe jedoch verringern sich die AK des Wirtschaftsgutes. 

So kann durch die Bildung eines IAB ein Wirtschaftsgut als „geringwertiges Wirtschaftsgut“ oder im Sammelposten erfasst werden, obwohl die AK des Wirtschaftsguts eigentlich die GWG-/ oder Sammelposten-Wertgrenze überschreiten. Hierdurch werden deutlich kürzere Abschreibungszeiträume im Vergleich zur Regelabschreibung nach § 7 EStG erreicht.

g) Handelsrechtliche Betrachtung

Die GWG-Regelung sowie die Bildung eines Sammelpostens sind nur im deutschen Steuerrecht normiert. Da die umgekehrte Maßgeblichkeit der Steuerbilanz zur Handelsbilanz nicht mehr anzuwenden ist, gelten handelsrechtlich grundsätzlich die allg. Regelungen zur Abschreibung von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens. Aus handelsrechtlicher Sicht ist es jedoch nicht zu beanstanden, die steuerlichen Vereinfachungsregeln auch in der Handelsbilanz anzuwenden, sofern sich hieraus keine wesentlichen Veränderungen im Gesamtbild der Vermögens-, Finanz- bzw. Ertragslage ergeben.

ABER: Die Bildung eines Sammelpostens kommt lt. HFA nur dann in Betracht, wenn dieser Posten insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist; eine Sofortabschreibung der AK/HK ist nicht zu beanstanden.

 

3. Neues Datenschutzrecht (EU-DSGVO): Der Datenschutzbeauftragte ist bis zum 25.05.2018 anzumelden!

Quellen: 

a) Neue EU-Datenschutz-Grundverordnung

„High Noon“ beim Datenschutz: Im Mai 2016 trat die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DGVO) in Kraft. Sie gilt ab 25.05.2018 unmittelbar in allen Mitgliedstaaten. Ergänzend erließ der dt. Gesetzgeber im Juni 2017 ein neues Bundesdatenschutzgesetz (BDSG-neu), das ebenfalls am 25.05.2018 in Kraft treten und das bisherige BDSG ablösen wird. Die gesetzl. Vorgaben müssen bis zu diesem Fixtermin in allen Abteilungen der Unternehmen und auch der WP/StB-Praxen ungesetzt sein. Dies wird aber von vielen Betroffenen unterschätzt („ die IT habe das sowieso im Griff“).

Denn „Umsetzungsbummlern“ oder gar „Verweigerern“ drohen hohe Geldbußen: Bisher 50 T€ bzw. 300 T€ (§ 43 BDSG alt). Neu: 10 Mio. € bzw. 20 Mio. € oder 2 bzw. 4 % des weltweiten Vorjahres-Umsatzes des Konzerns.

b) Verhältnis von Datenschutzrecht und Berufsrecht

Nach dem noch geltenden BDSG haben spezielle berufsrechtl. Regelungen Vorrang vor dem allg. Datenschutzrecht. Berufsrechtl. Vorschriften, z.B. zur Verschwiegenheit, sind bisher ausschließlich hiernach zu beurteilen; das allg. Datenschutzrecht tritt insoweit zurück. Kollidieren berufsrechtl. Regelungen des nationalen Rechts mit dem europ. Recht, sind künftig ausschließlich die Vorschriften des der DSGVO anzuwenden (Anwendungsvorrang des Europarechts).

Der Praxishinweis der WPK (siehe oben) erläutert die Ausnahmeregelungen zum Schutz der Verschwiegenheit des WP/vBP und wirft einen Blick auf die Befugnisse der Datenaufsichtsbehörden.

c) Rechte des von der Datenerhebung Betroffenen und berufliche Verschwiegenheit

Hier behandelt der Praxishinweis folgende Punkte:

  • Pflicht zur Information des Betroffenen
  • Auskunftsrecht des Betroffenen
  • Benachrichtigung der Betroffenen bei Datenpannen
  • Weitere Informationspflichten gegenüber dem Betroffenen

d) Befugnisse der Datenaufsichtsbehörden

Nach neuem Recht kann die Datenschutzaufsichtsbehörde von dem Verantwortlichen sowie von dessen Auftragsverarbeitern Zugang zu sämtlichen personenbezogenen Daten und Informationen verlangen, die zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendig sind (Art. 58. Abs. 1 e) DSGVO).

e) Datenschutzbeauftragter in der WP/vBP-Praxis

§ 4 BDSG verlangt von nichtöffentl. Stellen, die personenbez. Daten verarbeiten, die Bestellung eines betriebl. Datenschutzbeauftragten (bDSB). Durch das „Erste Gesetz zum Abbau bürokratischer Hemmnisse insb. in der mittelständischen Wirtschaft“ (Gesetz vom 22.08.2006) ist das BDSG geändert worden. Danach ist die Bestellung eines bDSB nur noch erforderlich, wenn mehr als 9 Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbez. Daten beschäftigt werden.

Die Bestellung eines bDSB muss schriftlich dokumentiert und in der WP/vBP-Praxis bekannt gegeben werden. Er fungiert als Ansprechpartner für die Mitarbeiter in datenschutzrechtl. Belangen. Seine Aufgaben richten sich nach § 4 BDSG. Weitere Details hierzu stehen in dem Praxishinweis der WPK.

WICHTIG: Die Kontaktdaten des bDSB sind nunmehr der Aufsichtsbehörde bis zum 25.05.2018 zu melden.

Wegen Einzelheiten verweisen wir auf die Veranstaltungsreihe „WP aktuell 1/2018“ (A. TOP 5); vgl. unten TOP 19.

 

4. Das neue Geheimnisschutzrecht - Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung von WP’s (§§ 50, 50a WPO)

Quellen: 

  • Hermesmeier: Das neue Geheimnisschutzrecht - Berufsrechtliche Neuregelung der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen (§§ 50, 50a WPO), WPg 03.2018, S. 179 ff.
  • Hermesmeier: Das neue Geheimnisschutzrecht - Strafrechtliche und strafprozessuale Neuregelung der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen (§ 203 Abs. 3, 4 StGB, § 53a StPO), WPg 02.2018, S. 114 ff.
  • IDW: Inanspruchnahme ausländischer Dienstleistungen gem. 50a Abs. 4 WPO (Stand: 07.02.2018), www.idw.de; WPK Newsletter v. 22.02.2018.

a) Pflicht zur Verschwiegenheit

Die berufsrechtliche Pflicht zur Verschwiegenheit ist neben der Unabhängigkeit ein den Berufsstand der WP/vBP wesensprägender Grundpfeiler (§ 43 Abs. 1 WPO). Aufgrund der bisher fehlenden Kongruenz zwischen straf- und berufsrechtlichen Anforderungen an die Verschwiegenheit besteht bei der Einschaltung Dritter in die Berufsausübung (z.B. Auslagerung wichtiger Prüfungstätigkeiten; z.B. bei Einschaltung externer IT-Dienstleister) Rechtsunklarheit.

b) Das neue Geheimnisschutzgesetz

Der Gesetzgeber hat sich daher mit der Anpassung der berufl. Verschwiegenheitspflicht von WP’s an die digitale Arbeitswelt befasst und vor diesem Hintergrund das „Gesetz zur Neuregelung des Schutzes von Geheimnissen bei der Mitwirkung Dritter an der Berufsausübung schweigepflichtiger Personen“ verabschiedet; das Gesetz ist seit 09.11.2017 in Kraft. WP’s sollen künftig Dienstleistungen leichter auslagern können, ohne sich dadurch strafbar zu machen. Die für WP/vBP und vor allem für deren Mitwirkende geltende Neuregelungen finden sich in § 203 Abs. 3 und 4 StGB, §§ 53, 53a, 97 Abs. 3 und 4 StPO sowie insb. in §§ 50 und 50a WPO.

§§ 50 und 50a WPO regeln nunmehr die Einschaltung Dritter in die Berufsausübung. Hiernach hat der WP/vBP alle an der Berufsausübung mitwirkenden Personen - interne Mitarbeiter oder auch externe Dienstleister - zur Verschwiegenheit zu verpflichten und sie dabei über die strafrechtlichen Folgen einer Pflichtverletzung zu belehren (§§ 50 Satz 1, 50a Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 WPO), sofern diese nicht schon selbst einer gesetzl. Verschwiegenheitspflicht unterliegen (§§ 50 Satz 4, 50a Abs. 7 Satz 2 WPO).

Ferner treffen den Berufsträger organisatorische, personelle und technische Schutzpflichten, um die Verschwiegenheit seiner Mitwirkenden sicherzustellen (§§ 50 Satz 2, 50a Abs. 2 und Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 WPO).

c) Einschaltung externer Dienstleister

Schaltet der Berufsträger externe Dienstleister ein, ist zudem die Offenbarung von Geheimnissen auf das erforderliche Maß zu begrenzen. Die Erforderlichkeit beurteilt sich hier aus der Sicht des WP/vBP sowie aus der Sicht des Dienstleisters insoweit, als er die geschützten Mandanteninformationen tatsächlich braucht, um seine Dienstleistung ordnungsgemäß erbringen zu können („Need-to-know-Prinzip“).

Ein Einverständnis des Mandanten zur Beauftragung von (IT-) Dienstleistern bedarf es grundsätzlich nicht. Einer Einwilligung bedarf es aber dann, wenn sich der Dienstleister bestimmungsgemäß mit den der Verschwiegenheit unterliegenden Geheimnissen des Mandanten konkret und inhaltlich auseinandersetzen soll.

d) Inanspruchnahme ausländischer Dienstleistungen gem. § 50a Abs. 4 WPO

Nach § 50a Abs. 4 WPO darf der WP Dienstleistungen, die im Ausland erbracht werden, nur in Anspruch nehmen, „wenn der dort bestehende Schutz der Geheimnisse dem Schutz im Inland vergleichbar ist, es sei denn, dass der Schutz der Geheimnisse dies nicht gebietet.“

Das neue IDW Positionspapier „Inanspruchnahme ausländischer Dienstleistungen gem. § 50a Abs. 4 WPO“ (Stand: 07.02.2018) gibt dem WP Auslegungshilfen zu den beiden Voraussetzungen:

  1. Vergleichbarkeit des Geheimnisschutzes und
  2. Entbehrlichkeit der Vergleichbarkeit.

e) Fazit

Alle Verschwiegenheitsvereinbarungen mit an der Berufsausübung Mitwirkenden sind zu überprüfen und ggf. anzupassen:

  1. Verschwiegenheitsverpflichtung einschl. Belehrung über die strafrechtl. Folgen.
  2. Hinweis auf das strafprozessuale Zeugnisverweigerungsrecht und das Beschlagnahmeverbot.
  3. Verpflichtung des Dienstleisters, sich nur insoweit Kenntnis von fremden Geheimnissen zu verschaffen, als dies zur Vertragserfüllung erforderlich ist.
  4. Festlegung, ob der Dienstleister seinerseits seine Angestellten einbeziehen oder externe Sub-Unternehmer unterbeauftragen darf (wenn ja, dann mit gesonderter Verschwiegenheitsverpflichtung).

Wegen Einzelheiten verweisen wir auf die Veranstaltungsreihe „WP aktuell 2/2018“, B. TOP 4; vgl. unten TOP 19.

 

5. Die „kritische Grundhaltung“ als Berufspflicht des WP/vBP

Quellen: 

  • Farr: Die kritische Grundhaltung als Berufspflicht des Wirtschaftsprüfers (§ 43 Abs. 4 WPO), WPg 07.2018, S. 397 ff.
  • Köhler: Professional Skepticism, WPK Magazin 1/2017, S. 31 ff.

a) Kritische Grundhaltung als Berufspflicht in § 43 Abs. 4 WPO

Durch das am 17.06.2016 in Kraft getretene Abschlussprüferaufsichtsreformgesetz (APAReG) wurden die allg. Berufspflichten in § 43 WPO um einen neuen Absatz 4 erweitert. Danach haben Berufsangehörige (WP und vBP) „während der gesamten Prüfung eine kritische Grundhaltung zu wahren. Dazu gehört es, Angaben zu hinterfragen, auf Gegebenheiten zu achten, die auf eine falsche Darstellung hindeuten können, und die Prüfungsnachweise kritisch zu beurteilen.“

Auch im neuen Bestätigungsvermerk nach IDW PS 400 n.F. (Stand: 30.11.2017) kommt nun der Begriff der „kritischen Grundhaltung“ vor (… Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung ...). Der Berufsangehörige muss daher genau wissen, was unter der „kritischen Grundhaltung“ (professional skepticism) zu verstehen ist.

b) Kritische Grundhaltung in IDW PS 200, Tz. 17

Bereits bisher stand dies im IDW PS 200 (Grundsätze für die Durchführung von Abschlussprüfungen) wie folgt (Tz. 17):

„Die Abschlussprüfung ist mit einer kritischen Grundhaltung zu planen und durchzuführen; die erlangten Prüfungsnachweise sind kritisch zu würdigen. Der Abschlussprüfer muss sich stets darüber im Klaren sein, dass Umstände (Fehler, Täuschungen, Vermögensschädigungen oder sonstige Gesetzesverstöße) existieren können, aufgrund derer der Jahresabschluss und der Lagebericht wesentliche falsche Aussagen enthalten. Er kann daher nicht ohne weiteres im Vertrauen auf die Glaubwürdigkeit der gesetzlichen Vertreter bspw. von der Richtigkeit ihrer Auskünfte ausgehen, sondern muss sich diese belegen lassen und die Überzeugungskraft dieser Nachweise würdigen. Bei Anhaltspunkten für Verstöße durch die gesetzlichen Vertreter oder die Mitarbeiter des geprüften Unternehmens hat er ergänzende Prüfungshandlungen vorzunehmen und die Prüfungsnachweise im Hinblick auf den Verdacht gezielt zu würdigen. Ein über diese kritische Grundhaltung hinausgehendes besonderes Misstrauen des Abschlussprüfers ist im Rahmen der Jahresabschlussprüfung i.d.R. nicht erforderlich.“

c) Konkretisierung in § 37 BS WP/vBP

Die Berufspflicht wird in § 37 BS WP/vBP nunmehr wie folgt konkretisiert:

  • Satz 1: „WP/vBP haben Prüfungen mit einer kritischen Grundhaltung zu planen und durchzuführen.“
  • Satz 2: „Glaubwürdigkeit, Angemessenheit und Verlässlichkeit der erlangten Prüfungsnachweise sind während der gesamten Prüfung kritisch zu hinterfragen.“
  • Satz 3: „WP/vBP müssen ungeachtet ihrer bisherigen Erfahrungen mit der Aufrichtigkeit und der Integrität des Managements des geprüften Unternehmens davon ausgehen, dass Umstände wie Fehler, Täuschungen, Vermögensschädigungen oder sonstige Gesetzesverstöße existieren können, aufgrund derer der Prüfungsgegenstand wesentliche falsche Aussagen enthält.“
  • Satz 4: „Die Sätze 1 bis 3 gelten entsprechend für die Erstattung von Gutachten.“

d) Zusammenfassung und Ausblick

Die beruflichen Verhaltensanforderungen der kritischen Grundhaltung sind für eine hohe Prüfungsqualität unabdingbar. Die Wahrung der kritischen Grundhaltung beginnt also bereits bei der Prüfungsplanung und ist in bestimmten Situationen wie Erstprüfungen und Transaktionen mit nahe stehenden Personen und Unternehmen zu erhöhen.

Bei der Prüfungsdurchführung ist stets eine kritische Grundhaltung einzunehmen. Bei festgestellten Abweichungen und Bedenken müssen diese bis zum Ende nachverfolgt werden. Dies gilt insb. für die Beurteilung des Abschlussprüfers bei Schätzungen des Managements (z.B. Wertminderungen, Rückstellungen).

Da das IDW im Jahre 2020 von den IDW Prüfungsstandards auf die unmittelbare Anwendung der ISA übergehen möchte, ist dann auch in Deutschland von einer Verstärkung der kritischen Grundhaltung auszugehen. Nach ISA 200.15 und den Anwendungshinweisen A20 - A24 lassen sich hier für die Praxis drei relevante Gebiete ableiten: (1) Kritische Würdigung von Prüfungsnachweisen, (2) kritische Beurteilung von Ermessensentscheidungen des Managements und (3) Berücksichtigung des Risikos doloser Handlungen.

Alle Berufsangehörigen haben in ihrem QS-System die Beachtung der Berufspflichten und damit auch der „kritischen Grundhaltung“ zu regeln (§ 51 Nr. 1 BS WP/vBP). Diese Regelungen sind dann im Rahmen der Qualitätskontrolle auf ihre Angemessenheit und Wirksamkeit hin zu beurteilen.

 

6. Neues aus dem WPK Magazin 4/2017 (Dezember 2017)

Wichtige fachliche Themen und Stichworte für Sie herausgestellt:

  • Aus der Arbeit der KfQK (Heft 4/2017, S. 12 ff.)
    • Einbeziehung von Aufträgen mit wichtigen Bestellungen zum gesetzl. APr in die Grundgesamtheit einer QK (vgl. auch Heft 4/2017, S. 46)
    • PfQK - Tätigkeit im Bereich gesetzl. Abschlussprüfungen (vgl. unten TOP 8)
    • Vorschlagsverfahren für PfQK: Überprüfung der Tätigkeit im Bereich gesetzl. Abschlussprüfungen
    • Ermittlung der Stichprobe zur Auftragsprüfung bei einer QK
    • Aufsicht über PfQK und Teilnahme an QK
  • Ergebnis der Vergütungsumfrage der WPK (Heft 4/2017, S. 20 ff.)
    • Sehr detaillierte Umfrageergebnisse zur Vergütungsstruktur der angestellten WP, vBP, StB, RA und des akademischen Fachpersonals
    • Wie setzt sich fixes und variables Jahresgehalt sowie weitere Vergütungsbestandteile zusammen?
  • Attraktivität des WP-Examens steigern - Modularisierung der Prüfung (Heft 4/2017, S. 25 f.)
  • Neue Marktstrukturanalyse der WPK (Heft 4/2017, S. 27 f.)
    • WP’s organisieren sich zunehmend in Netzwerken
      (2016: 885 WP-Praxen in 371 Netzwerken)
  • WPK-Mitgliedsausweis ab Frühjahr 2018 (Heft 4/2017, S. 30)
    • Zur Legitimation bei Gerichten, Behörden und Mandanten
    • Gebühr: 20 €
  • Was mit Ihren Daten im WPK-Berufsregister passiert (Heft 4/2017, S. 31)
  • Bekämpfung der Geldwäsche (=> unten TOP 9)
    • Anordnung der WPK zu den internen Sicherungsmaßnahmen (Heft 4/2017, S. 36 ff.)
    • Anordnung der WPK zur Bestellung eines Geldwäschebeauftragten (Heft 4/2017, S. 38 f.)
    • Hinweisgeberstelle GwG bei der WPK (Heft 4/2017, S. 41 f.)
  • Nochmals: Neue Anforderungen an die Offenlegung von Abschlüssen nach BilRUG (Heft 4/2017, S. 40)
    • Praxishinweis von WP/StB Dörschell
    • Besprechung der Problematik, wenn ein Prüfungsauftrag für den 2016er-Abschluss erst gegen Ende 2017 angenommen wird
  • KfQK: Hinweis zur Aufrechterhaltung der Registrierung als PfQK - Tätigkeit im Bereich der gesetzlichen Abschlussprüfung (Heft 4/2017, S. 41 (=> unten TOP 8)
  • Qualitätskontrolle: Wechsel eines Rechtsträgers während der Qualitätskontrollperiode (Heft 4/2017, S. 44 f.) => „Rechtsträger-hopping“
  • Zulässigkeit der Beratung im Hinblick auf Eintragungspflichten in das Transparenzregister (Heft 4/2017, S. 47)
    • Dies ist zulässig, wenn sich dieser Auftrag, der als Rechtsdienstleistung anzusehen ist, als Nebenleistung darstellt
    • Ist diese Aktivität im Einzelfall von der Berufshaftpflichtversicherung erfasst?
  • Neue Technologien in der digitalen Datenanalyse für die Abschlussprüfung - ein Meinungsbild des Berufsstandes (Heft 4/2017, S. 55 ff.)
  • Beratungspflichten von Steuerberatern und Rechtsanwälten in der Unternehmenskrise (Heft 4/2017, S. 62 f.)
 

7. Neues aus dem WPK Magazin 1/2018 (Februar 2018)

Wichtige fachliche Themen und Stichworte für Sie herausgestellt:

  • Aus der Arbeit der KfQK (Heft 1/2018, S. 10 ff.)
    • Absicht zur Durchführung gesetzl. Abschlussprüfungen als Eintragungsvoraussetzung
    • Erneute Eintragung als gesetzl. Abschlussprüfer nach versagtem Prüfungsurteil
    • Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten eines PfQK nach einer Qualitätskontrolle wenigstens sechs Jahre
    • Konkrete Absicht zur Durchführung gesetzl. Abschlussprüfungen
    • Aufsicht über PfQK
    • Löschung aus dem Berufsregister als Abschlussprüfer
  • Öffnung des Berufsbildes: Überlegungen des Vorstandes der WPK zur Einführung eines Syndikus-WP/vBP (Heft 1/2018, S. 14 f.)
  • Neues Datenschutzrecht und Berufsverschwiegenheit - Auf welche Ausnahmeregelungen WP/vBP achten müssen (Praxishinweis von Evi Lang; Heft 1/2018, S. 21 ff.) (=> oben TOP 3)
  • Eintragung als gesetzl. Abschlussprüfer in das Berufsregister der WPK bei der Absicht, Prüfungen nach § 57f GmbHG oder § 293b AktG durchzuführen (Heft 1/2018, S. 24)
    • Keine Eintragung möglich, da es sich nicht um eine gesetzl. Abschlussprüfung handelt
  • Auslegungs- und Anwendungshinweise der WPK zum Geldwäschegesetz (Heft 1/2018, S. 25) (=> oben TOP 9)
  • Elektronische Einreichung von Prüfungsberichten bei der BaFin (Heft 1/2018, S. 25)
  • Berufsaufsicht: Prüfungswechsel ohne Kündigung bei Besorgnis der Befangenheit (Heft 1/2018, S. 26)
  • Qualitätskontrolle: Eintragung als gesetzl. Abschlussprüfer in das Berufsregister der WPK nach vorangegangener Löschung wegen eines versagten Prüfungsurteils (Heft 1/2018, S. 27)
  • Pflicht eines PfQK - Pflicht zur Aufbewahrungspflicht mind. für 6 Jahre (Heft 1/2018, S. 30)
    • Aufbewahrungspflicht beträgt mind. 6 Jahre
  • Erste Erfahrungen mit der Berichterstattung über Key Audit Matters im deutschsprachigen Raum (Aufsatz von Skoluda/Davids; Heft 1/2018, S. 35 ff.)
  • Voice Behavior - ein Mittel zur Verbesserung von Arbeitsprozessen in Wirtschaftsprüfungspraxen? (Aufsatz von Süß/Köllner/Ruhle; Heft 1/2018, S. 41 ff.)
  • Wenn es schwierig wird - herausfordernde Gespräche mit Mandanten meistern (Aufsatz von Prof. Hoffmann; Heft 1/2018, S. 45 ff.)
 

8. KfQK: Hinweis zur Aufrechterhaltung der Registrierung als PfQK - Tätigkeit im Bereich der gesetzlichen Abschlussprüfung

Quellen:

  • Hinweis der KfQK vom 24.10.2017 (4 Seiten).
  • Neu auf wpk.de vom 06.12.2017; WPK Magazin 4/2017, S. 41.
  • Ferner WPK Magazin 1/2018, S. 24.

Seit der Änderung der WPO durch das APAReG am 17.06.16 gelten auch neue Anforderungen zur Aufrechterhaltung der Registrierung als PfQK. Die PfQK sollen als solche nur registriert bleiben, wenn sie während ihrer Registrierung in der gesetzl. Abschlussprüfungen tätig sind (§ 1 SaQK). Sind sie es nicht, ist die Registrierung zu widerrufen (§ 57a Abs. 3a Satz 2 Nr. 2 WPO).

Wer bereits vor dem 16.06.2016 als PfQK registriert war, hat bis zum 16.06.2019 (Drei-Jahres-Frist nachzuweisen, dass er die neue Voraussetzung erfüllt.

Ein neuer Hinweis der KfQK beschreibt die Anforderungen zur Aufrechterhaltung der Registrierung. Als ergänzende Hilfe steht ein Muster zum Ausfüllen zur Verfügung. Der detaillierte Hinweis der KfQK ist wie folgt gegliedert:

A. Vorbemerkung

B. Registrierungsvoraussetzung „Tätigkeit im Bereich gesetzlicher Abschlussprüfung“

C. Anforderungen zur Aufrechterhaltung der Registrierung als PfQK

  1. Gesetzliche Abschlussprüfung i.S.v. § 57a Abs. 3a Satz 2 Nr. 2 WPO
  2. Anzuerkennende Tätigkeiten
  3. Umfang der Tätigkeit im Dreijahreszeitraum
  4. Gesamtschau

D. Nachweis der Tätigkeit im Bereich der Abschlussprüfung

  1. Zeitpunkt
  2. Anforderungen an die Nachweisführung
 

9. Geldwäschegesetz: Neue Auslegungs- und Anwendungshinweise der WPK (29.01.2018)

Quellen:

  • Auslegungs- und Anwendungshinweise der Wirtschaftsprüferkammer zum Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (Geldwäschegesetz - GwG) vom 23.06.2017, BGBl. I S. 1822 (beschlossen vom Vorstand der WPK am 29.01.2018), www.wpk.de/mitglieder/bekaempfung-der-geldwäsche/Praxis/; WPK Magazin 1/2018, S. 25.

Die Hinweise der WPK sind mit 59 Seiten sehr umfangreich. In Abschnitt I. Einleitung steht Folgendes (Zitat, Fettdruck durch uns):

„Durch das Gesetz zur Umsetzung der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie, zur Ausführung der EU-Geldtransferverordnung und zur Neuorganisation der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen vom 23. Juni 2017 (BGBl. I S. 1822) wurde die Richtlinie (EU) 2015/849 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Mai 2015 zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems zum Zwecke der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung (Vierte EU-Geldwäscherichtlinie) in Deutschland umgesetzt. Mit der Vierten EU-Geldwäscherichtlinie hatte der europäische Gesetzgeber die Regelungen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung an die im Jahr 2012 von der Financial Action Task Force (FATF) überarbeiteten Empfehlungen angepasst. Mit der Gesetzesnovelle wurde das Gesetz zum Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (Geldwäschegesetz - GwG) insgesamt neu gefasst. Im Rahmen dieser grundlegenden Gesetzesreform wurden im Geldwäschegesetz zahlreiche Vorschriften geändert und auch für Wirtschaftsprüfer/vereidigte Buchprüfer (WP/vBP) als Verpflichtete (§ 2 Abs. 1 Nr. 12 GwG) neue Pflichten zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung geschaffen.

Vor dem Hintergrund der Novellierung des Geldwäschegesetzes werden im Folgenden Hinweise zur Pflichtenlage auf der Grundlage des neuen Rechts gegeben. Die Befugnis und Verpflichtung hierzu ergibt sich aus § 51 Abs. 8 Satz 1 GwG, wonach die Wirtschaftsprüferkammer (WPK) als für die Aufsicht zuständige Behörde WP/vBP regelmäßig aktualisierte Auslegungs- und Anwendungshinweise für die Umsetzung der Sorgfaltspflichten und internen Sicherungsmaßnahmen nach den gesetzlichen Bestimmungen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (Geldwäschegesetz) zur Verfügung stellt.

Grundsätzlich unterliegen WP/vBP mit ihrer gesamten beruflichen Tätigkeit sämtlichen Pflichten nach dem Geldwäschegesetz, es sei denn, diese beinhalten im Ausnahmefall Spezialvorschriften nur für andere Verpflichtete. Ein Beispiel hierfür ist § 7 Abs. 1 GwG zur Bestellung eines Geldwäschebeauftragten. Die Vorschrift gilt nur für Verpflichtete nach § 2 Abs. 1 bis 3, 6, 7, 9 und 15 GwG und demnach nicht für WP/vBP als Verpflichtete nach § 2 Abs. 1 Nr. 12 GwG. WP/vBP haben daher nicht bereits kraft gesetzlicher Anordnung einen Geldwäschebeauftragten zu bestellen. Eine entsprechende Verpflichtung ergibt sich aber ab einer bestimmten Praxisgröße aus der Anordnung der WPK nach § 7 Abs. 3 Satz 1 GwG (vgl. hierzu unten, II.2.h). Für die internen Sicherungsmaßnahmen nach § 6 GwG gilt umgekehrt, dass diese nach der gesetzlichen Anordnung in § 6 Abs. 1 GwG grundsätzlich von sämtlichen Verpflichteten zu treffen sind. Auf der Grundlage des § 6 Abs. 9 GwG hat die WPK allerdings eine weitere Anordnung erlassen, wonach kleine WP/vBP-Praxen bis zu einer bestimmten Größe von der Pflicht, interne Sicherungsmaßnahmen nach § 6 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1, 3 bis 7, Abs. 5 GwG zu treffen, befreit sind, es sei denn, es werden überwiegend Treuhandtätigkeiten ausgeübt (vgl. hierzu unten, II.2.g).

Die genannte Anordnung der WPK befreit innerhalb ihres persönlichen und sachlichen Anwendungsbereichs von den Pflichten zur Einführung der o. g. internen Sicherungsmaßnahmen. Sie entbindet WP/vBP aber nicht davon, die verbleibenden Pflichten nach dem Geldwäschegesetz, insbesondere die Pflicht zur Einrichtung eines Risikomanagements unter Vornahme einer Risikoanalyse (§§ 4 f. GwG), die Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten (§ 8 GwG) sowie die allgemeinen Sorgfaltspflichten (§§ 10 ff. GwG) zu erfüllen.“

Die Gliederung der Auslegungs- und Anwendungshinweise sieht wie folgt aus:

I. Einleitung

II. Risikobasierter Ansatz; Risikomanagement

  1. Risikoanalyse
  2. Interne Sicherungsmaßnahmen

III. Kundensorgfaltspflichten

  1. Allgemeine Sorgfaltspflichten
  2. Vereinfachte Sorgfaltspflichten
  3. Verstärkte Sorgfaltspflichten

IV. Verdachtsmeldung

  1. Meldepflicht
  2. Ausnahme von der Meldepflicht
  3. Sorgfältige Prüfung wegen Pflicht zur beruflichen Verschwiegenheit
  4. Adressat der Meldung: Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU)
  5. Verbot der Informationsweitergabe
  6. Durchführung von Transaktionen nach Erstattung einer Verdachtsmeldung

V. Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflicht

  1. Inhalt der Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflicht
  2. Besondere Anforderungen an die Aufzeichnungen
  3. Dauer der Aufbewahrung
  4. Herausgabe/Beschlagnahme der Aufzeichnungen

VI. Aufsicht

VII. Sanktionen

Wegen Einheiten verweisen wir auf die Veranstaltungsreihe „WP aktuell 1/2018“ (A. TOP 4); vgl. unten TOP 19.

 

10. IDW Verlautbarungen in IDW Life 12.2017 bis 03.2018 sowie der Übergang auf die ISA

a) IDW Life 12.2017

  • IDW PS 580: Prüfung der Solvabilitätsübersicht nach § 35 Abs. 2 VAG (Stand: 08.11.2017), IDW Life 12.2017, S. 1319 ff.; WPg 04.2018, S. 232 f. (IDW visuell).
  • ISA 720 (Revised) (Entwurf DE): Verantwortlichkeit des Abschlussprüfers i.Z.m. sonstigen Informationen, IDW Life 12.2017, S. 1272 ff.
  • IDW PH 9.970.35: Prüfung i.Z.m. der Begrenzung der StromNEV-Umlage und der Off-shore-Haftungsumlage (Stand: 30.10.2017), IDW Life 12.2017, S. 1339 ff.
  • IDW RS HFA 50: Neues Modul IAS 19 - M2, IDW Life 12.2017, S. 1271 ff.
  • Fragen und Antworten zur Berichterstattung über Key Audit Matters (KAM) nach ISA 701 bzw. IDW EPS 401 (Stand: 04.10.2017), IDW Life 12.2017, S. 1311 ff.

b) IDW Life 01.2018

  • IDW PS 400 n.F.: Bildung eines Prüfungsurteils und Erteilung eines Bestätigungsvermerks (Stand: 30.11.2017), IDW Life 01.2018, S. 29 ff. => unten TOP 11.
  • IDW PS 401: Mitteilung besonders wichtiger Prüfungssachverhalte im Bestätigungsvermerk (Stand: 30.11.2017), IDW Life 01.2018, S. 87 ff.
  • IDW PS 405: Modifizierungen des Prüfungsurteils im Bestätigungsvermerk (Stand: 30.11.2017), IDW Life 01.2018, S. 101 ff.
  • IDW PS 406: Hinweise im Bestätigungsvermerk (Stand: 30.11.2017), IDW Life 01.2018, S. 130 ff.
  • IDW PS 450 n.F.: Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (Stand: 15.09.2017), IDW Life 1.2018, S. 145 ff. => unten TOP 12.
  • IDW PS 470 n.F.: Grundsätze für die Kommunikation mit den für die Überwachung Verantwortlichen (Stand: 10.10.2017), IDW Life 01.2018, S. 173 ff. => unten TOP 12.
  • IDW RS HFA 50: IFRS-Modulverlautbarung / Modul IFRS 9-M1, IDW Life 01.2018, S. 191 f. 

c) IDW Life 02.2018

  • IDW PS 350 n.F.: Prüfung des Lageberichts im Rahmen der Abschlussprüfung (Stand: 12.12.2017), IDW Life 02.2018, S. 225 ff. (=> unten TOP 13)
  • IDW RS HFA 7 n.F.: Handelsrechtliche Rechnungslegung bei Personenhandelsgesellschaften (Stand: 30.11.2017), IDW Life 02.2018, S. 258 ff.; WPg 04.2018, S. 207 (=> unten TOP 14)
  • IDW RS HFA 11 n.F.: Bilanzierung entgeltlich erworbener Software beim Anwender (Stand: 18.12.2017), IDW Life 02.2018, S. 268 ff.
  • IDW RS HFA 31 n.F.: Aktivierung von Herstellungskosten (Stand: 18.12.2017), IDW Life 02.2018, S. 273 ff.
  • IDW RS HFA 44: Vorjahreszahlen im handelsrechtlichen Konzernabschluss und Konzernrechnungslegung bei Änderungen des Konsolidierungskreises (Stand: 30.11.2017), IDW Life 02.2018, S. 276 ff.
  • IDW RS BFA 3 n.F.: Einzelfragen der verlustfreien Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuchs (Zinsbuchs) (Stand: 02.2018), S. 278 ff.
  • IDW ES 14: Grundsätze ordnungsmäßiger Begutachtung der gesetzlichen Verkaufsunterlagen über öffentlich angebotene Vermögensanlagen nach dem Vermögensanlagengesetz (Stand: 23.11.2017), IDW Life 02.2018, S. 284 ff.
  • IDW Praxishinweis 1/2017: Erstellung von (Konzern-) Zahlungsberichten (Stand: 21.12.2017), IDW Life 02.2018, S. 293 ff.
  • HFA: Ausgewählte Aspekte und Einzelfragen zur Entgeltberichterstattung nach den §§ 21 f. und 25 EntgTranspG, IDW Life 02.2018, S. 310 ff. (=> unten TOP 15)
  • HFA: (Konzern-) Anhangangaben zu mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten (§§ 285 Nr. 20, 314 Abs. 1 Nr. 12 HGB i.d.F. des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes), IDW Life 02.2018, S. 312 f. 

d) IDW Life 03.2018

  • IDW EPS 830 n.F.: Zur Prüfung Gewerbetreibender i.S.d. § 34c Abs. 1 GewO gemäß § 16 Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) (Stand: 19.01.2018), IDW Life 03.2018, S. 351 ff.; WPg 04.2018, S. 230.
  • IDW PH 9.970.10 bis 12: Zur IDW PS 970er-Reihe, IDW Life 03.2018, S. 369 ff.

e) Zur künftigen Anwendung der ISA in Deutschland

  • Künftig (geplant ab 2020) werden die ISA grds. nicht mehr in IDW Prüfungsstandards transformiert, sondern sie werden - unter Berücksichtigung abweichender oder ergänzender gesetzlicher Vorschriften - in das Modell der vom IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (GoA) integriert (vgl. dazu Aufsatz von Gewehr/Moser, WPg 04.2018, S. 193 ff.).

Wegen Einzelheiten verweisen wir auf die Veranstaltungsreihe „WP aktuell 1/2018“ (B. TOP 2) und „WP aktuell 2/2018“ (A. TOP 3); vgl. unten TOP 19.

 

11. Die IDW PS 400er-Reihe wurde am 30.11.2017 verabschiedet - Der Bestätigungsvermerk-Generator

Quellen:

a) Die IDW PS 400er-Reihe

Der HFA hat in seiner 250. Jubiläumssitzung die finale IDW PS 400er-Reihe verabschiedet. Diese Reihe umfasst 

  • IDW PS 400 n.F. als Rahmenstandard zur Bildung eines Prüfungsurteils zum Abschluss und - sofern einschlägig - zum Lagebericht und zu sonstigen rechtlich vorgeschriebenen Prüfungsgegenständen sowie zur Erteilung eines Bestätigungsvermerks. IDW PS 400 n.F. wird flankiert durch drei weitere Kernstandards.
  • IDW PS 401 zur Mitteilung besonders wichtiger Prüfungssachverhalte im Bestätigungsvermerk.
  • IDW PS 405, der bestimmt, ob und in welcher Form die Prüfungsurteile ggf. zu modifizieren (d.h. einzuschränken, zu versagen oder deren Nichtabgabe zu erklären) sind.
  • IDW PS 406 zu Hinweisen im Bestätigungsvermerk.

b) Was sind die Neuerungen? 

Der neue BV hat eine neue Struktur, in der die Prüfungsurteile zum Abschluss und - sofern einschlägig - zum LB am Anfang stehen. Danach folgen die Grundlage für das Prüfungsurteil, ein Abschnitt über die sonstigen Informationen und eine Klarstellung der Pflichtenlage der gesetzlichen Vertreter und ggf. eines Aufsichtsgremiums sowie des APr.

Für Unternehmen von öffentlichem Interesse, die sog. public interest entities (= PIE) ergeben sich weitere inhaltliche Änderungen: Ihre APr haben vor allem Angaben zu besonders wichtigen Prüfungssachverhalten (= KAM; IDW PS 401) und zu ihrer Unabhängigkeit zu machen.

c) Gründe für die Neuerungen 

Neue Anforderungen an den BV kamen von verschiedenen Seiten. Das International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB), hat Anfang 2015 ebenfalls eine Standardreihe zum BV verabschiedet. Ziel dieser neugefassten International Standards on Auditing (ISA) ist eine höhere Transparenz und ein verbesserter Informationswert des BV. Darüber hinaus hat die EU mit der geänderten Abschlussprüferrichtlinie und der EU-Verordnung zur Abschlussprüfung von PIE Anforderungen an den BV vorgegeben.

Das IDW hat die Umsetzung der genannten Vorgaben in einem Schritt zusammengefasst und stellt dem Berufsstand mit der neuer IDW PS 400er-Reihe nunmehr ein umfassendes Regelwerk zur Erteilung von BV zur Verfügung.

d) Zusammenspiel mit anderen Prüfungsstandards 

Dieses Regelwerk umfasst weitere Prüfungsstandards, die sich auf die Berichterstattung des APr auswirken. Konkret sind das folgende Entwürfe:

  • IDW EPS 270 n.F. zur Beurteilung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit durch den APr. Der Entwurf regelt u.a., wann ein besonderer Abschnitt zur Erläuterung der wesentlichen Unsicherheit (d.h. eines bestandsgefährdenden Risikos) in den BV aufzunehmen ist.
  • ISA 720 (Revised) (Entwurf-DE), der Regelungen zur Berichterstattung über sonstige Informationen im BV enthält.

Ergänzt wird die „Standardfamilie“ zur Berichterstattung des APr durch (vgl. IDW Life 01.2018 => vgl. unten TOP 12):

  • IDW PS 450 n.F. zum Prüfungsbericht
  • IDW PS 470 n.F. zur Kommunikation mit den für die Überwachung Verantwortlichen.

e) Änderungen gegenüber den Entwürfen der IDW PS 400er-Reihe

Die Entwürfe der IDW PS 400er-Reihe wurden im Dezember 2016 bzw. April 2017 verabschiedet. Wesentliche materielle Änderungen des IDW PS 400 n.F. gegenüber dem veröffentlichten Entwurf betreffen die:

  • Zusammenfassung der Prüfungsurteile zum Abschluss und LB
  • Sofern einschlägig, sind im Abschnitt „Prüfungsurteile“ die Anforderungen des IDW PS 350 n.F. zur Berichterstattung zu beachten über nicht eindeutig abgegrenzte, nicht inhaltlich geprüfte
  • lageberichtsfremde Angaben und
  • lageberichtstypische Angaben, für die keine gesetzliche Pflicht zur inhaltlichen Prüfung besteht.
  • Verschiebung des Anwendungszeitpunkts um ein Jahr.
  • Überarbeitung der Anforderungen in Bezug auf die Verantwortung der für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses zur Aufstellung des Abschlusses und LB Verantwortlichen.
  • Einfügung neuer Anforderungen einschl. Anwendungshinweisen zu nach den maßgebenden Rechnungslegungsgrundsätzen für den Abschluss nicht erforderliche, aber zulässige Informationen, die im oder zusammen mit dem geprüften Abschluss dargestellt werden (sog. zusätzliche Informationen). 

f) Erstmalige Anwendung der neuen IDW PS 400er-Reihe

Alle Standards sehen eine verpflichtende Anwendung für Geschäftsjahre vor, die am oder nach dem 15.12.2017 beginnen. Ausgenommen sind Rumpfgeschäftsjahre in 2018. Damit sind alle Standards verpflichtend anzuwenden für Abschlüsse ab dem 31.12.2018, also für die in 2019 erteilten Bestätigungsvermerke. Eine vorzeitige Anwendung ist möglich. Aufgrund von Vorgaben in Art. 10 der EU-VO für die Abschlussprüfung von PIE gelten die Standards für die gesetzliche Prüfung von Abschlüssen von PIE bereits für Berichtszeiträume, die nach dem 16.06.2016 beginnen.

g) Weitere Unterstützung durch das IDW 

Um den Berufsstand bei der Umsetzung neuer Anforderungen an den BV zu unterstützen, hat das IDW einen Bestätigungsvermerk-Generator entwickelt. Auf Basis von Vorabfragen wird der jeweils passende BV generiert und zur weiteren Bearbeitung in Word ausgegeben. Dieses Produkt ist im ersten Quartal 2018 erschienen.

h) Key Audit Matters: Fragen und Antworten

Die Berichterstattung über sog. Key Audit Matters (KAM) ist Gegenstand eines neuen Fragen- und Antworten-Papiers des IDW. Dieses Papier bezieht sich auf IDW PS 401 (Stand: 30.11.2017) und wurde vom IDW Arbeitskreis „ISA Implementierung“ erarbeitet (Stand: 04.10.2017; IDW Life 12.2017, S. 1311 ff.).

Wegen Einzelheiten verweisen wir auf die Veranstaltungsreihe „WP aktuell 1/2018“ (B. TOP 3); vgl. unten TOP 19.

 

12. IDW PS 450 n.F. und IDW PS 470 n.F. wurden am 30.11.2017 verabschiedet - Anwendung für Prüfungsberichte zum GJ 2018

a) IDW PS 450 n.F. zum Prüfungsbericht (IDW Life 01.2018, S. 27, 145 ff.)

„… Aufgrund der EU-Abschlussprüferverordnung (Verordnung (EU) Nr. 537/2014), des Abschlussprüfungsreformgesetzes und des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes haben sich Änderungen in den Anforderungen an die Prüfungsberichterstattung, insb. bei der Prüfung von Unternehmen von öffentlichem Interesse („PIE“) ergeben.

Der neugefasste IDW Prüfungsstandard: Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.) flankiert die sog. IDW PS 400er-Reihe zum Bestätigungsvermerk und ergänzt die überarbeiteten Grundsätze für die Kommunikation mit den für die Überwachung Verantwortlichen in IDW PS 470 n.F.

Im Vergleich zu dem veröffentlichten Entwurf enthält der Standard neben Klarstellungen und sprachlichen Anpassungen weitere Ergänzungen infolge des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes und des Entgelttransparenzgesetzes.

IDW PS 450 n.F. gilt für die Prüfung von Abschlüssen für Berichtszeiträume, die am oder nach dem 15.12.2017 beginnen, mit der Ausnahme von Rumpfgeschäftsjahren, die vor dem 31.12.2018 enden. Für die gesetzliche Prüfung von Abschlüssen von PIE gilt IDW PS 450 n.F. bereits für Berichtszeiträume, die nach dem 16.06.2016 beginnen. Der Anwendungszeitpunkt des finalen Standards wurde an die IDW PS 400er-Reihe angepasst und daher bei der Prüfung von Nicht-PIE gegenüber der Entwurfsfassung um ein Jahr verschoben.“

b) IDW PS 470 n.F. zur Kommunikation mit dem Aufsichtsorgan (IDW Life 01.2018, S. 28, 173 ff.)

„Eine wirksame wechselseitige Kommunikation stärkt die Rolle des Abschlussprüfers im System der Corporate Governance und unterstützt sowohl den Abschlussprüfer als auch die für die Überwachung Verantwortlichen maßgebend in ihrer jeweiligen Tätigkeit. IDW PS 470 n.F. enthält ein übergreifendes Regelwerk für ihre regelmäßige wechselseitige Kommunikation und ergänzt die neue IDW PS 400er-Reihe zum Bestätigungsvermerk und die überabeiteten Grundsätze zur Erstellung von Prüfungsberichten in IDW PS 450 n.F.

Im Vergleich zu dem veröffentlichten Entwurf enthält der Standard neben sprachlichen Anpassungen insb. weitere Erläuterungen zur Kommunikation über die Unabhängigkeit bei der Prüfung von PIE.

IDW PS 470 n.F. gilt für die Prüfung von Abschlüssen für Berichtszeiträume, die am oder nach dem 15.12.2017 beginnen, mit der Ausnahme von Rumpfgeschäftsjahren, die vor dem 31.12.2018 enden. Für die gesetzliche Prüfung von Abschlüssen von PIE gilt IDW PS 470 n.F. bereits für Berichtszeiträume, die nach dem 16.06.2016 beginnen. Der Anwendungszeitpunkt des finalen Standards wurde an die IDW PS 400er-Reihe angepasst und daher gegenüber der Entwurfsfassung um ein Jahr verschoben.“

c) Fazit

Die neugefassten Prüfungsstandards IDW PS 450 n.F. und IDW PS 470 n.F. sind also erst ab dem zu prüfenden GJ 2018 anzuwenden, d.h. für die Berichterstattung des Abschlussprüfers ab 2019.

Wegen Einzelheiten verweisen wir auf die Veranstaltungsreihe „WP aktuell 1/2018“ (B. TOP 4); vgl. TOP 19.

 

13. Der überarbeitete IDW PS 350 n.F. wurde verabschiedet, gilt aber erst für den Berichtszeitraum 2019

Quellen:

  • IDW News exklusiv vom 25.01.2018.
  • IDW PS 350 n.F., Prüfung des Lageberichts im Rahmen der Abschlussprüfung (Stand: 12.12.2017), IDW Life 02.2018, S. 225 ff.

Der HFA hat am 12.12.2017 den IDW PS 350 n.F. verabschiedet und damit die Methodik zur Prüfung des Lageberichts im Rahmen der Abschlussprüfung unter Berücksichtigung aktueller Gesetzesänderungen und des überarbeiteten DRS 20 fortentwickelt. Dies macht sich auch in der Länge des neuen IDW PS 350 bemerkbar (jetzt 56 Seiten; bisher 10 Seiten).

Der Anwendungszeitpunkt wurde gegenüber der Entwurfsfassung um zwei Jahre verschoben, damit entsprechende Schulungen des neuen IDW PS 350 erfolgen können. Der IDW PS 350 n.F. gilt somit für die Prüfung von Lageberichten für Berichtszeiträume, die am oder nach dem 15.12.2018 beginnen, mit der Ausnahme von Rumpfgeschäftsjahren, die vor dem 31.12.2019 enden. Also ab GJ 2019.

Wegen Einheiten vgl. die Veranstaltungsreihen „WP aktuell 1/2018“ (B. TOP 2) und „WP aktuell 2/2018“ (A. TOP 1 und 2); vgl. unten TOP 19.

 

14. Der IDW RS HFA 7 n.F. zur Rechnungslegung bei Personenhandelsgesellschaften wurde verabschiedet und gilt ab GJ 2019

Quellen:

  • IDW News exklusiv vom 30.01.2018; WPg 04.2018, S. 207.
  • IDW RS HFA 7 n.F.: Handelsrechtliche Rechnungslegung bei Personenhandelsgesellschaften (Stand: 30.11.2017), IDW Life 02.2018, S. 258 ff.
  • PwC, HGB direct, Ausgabe 3, Februar 2019.

Der IDW RS HFA 7 n.F. wurde mit Stand 29./30.11.2017 verabschiedet. Die Anpassungen der Neufassung beziehen sich auf das HGB i.d.F. des BilRUG (Änderungen der Anwendungsvoraussetzungen des § 264b HGB) und das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtl. Vorschriften (Änderung der Bewertung der Pensionsrückstellungen).

Die zentrale Änderung der Neufassung liegt in der bilanziellen Abbildung des folgenden Vorgangs: Ein Gesellschafter scheidet aus einer Personengesellschaft aus und er erhält eine (Bar-)Abfindung, die über dem Buchwert seines Kapitalanteils liegt. Bisher wurde allein die sog. „Aufstockungslösung“ als zulässig erachtet, nunmehr kann die Bilanzierung alternativ auch nach der sog. „Verrechnungsmethode“ erfolgen, die lt. IDW vorzuziehen ist.

Im Vergleich zum Entwurf der Stellungnahme wurden nur noch wenige materielle Änderungen vorgenommen, nämlich dass beim Ausscheiden eines Gesellschafters gegen Gewährung einer über dem Buchwert seines Kapitalanteils liegenden Abfindung eine Differenz zwischen dem für den Anteil gezahlten Abfindungsbetrag und dem Buchwert des Kapitalanteils des ausscheidenden Gesellschafters - unabhängig von der Abbildungsvariante - stets erfolgsneutral zu behandeln ist.

Ferner wurde klargestellt, dass anders als die Anhangangaben nach § 285 Nr. 28 HGB der Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB auch von Personenhandelsgesellschaften im Anhang oder unter der Bilanz anzugeben ist (§ 253 Abs. 6 Satz 3 HGB).

Anwendungszeitpunkt: Erstmals verpflichtend angewandt werden muss die Neufassung erst auf die Aufstellung von Abschlüssen für Zeiträume, die nach dem 31.12.2018 (im Entwurf noch: 31.12.2017) beginnen, d.h. i.d.R. GJ 2019.

 

15. Entgelttransparenzgesetz: Auswirkungen auf den Lagebericht und dessen Prüfung

Quellen:

  • Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen (BGBl. I, S. 2152), in Kraft seit 06.07.2017.
  • HFA: Ausgewählte Aspekte und Einzelfragen zur Entgeltberichterstattung nach den §§ 21 f. und 25 EntgTranspG, IDW Life 02.2018, S. 310 ff. und IDW Life 03.2018, S. 442.

a) Der neue Entgeltbericht

Nach dem neuen EntgTranspG haben bestimmte Unternehmen alle 5 Jahre für die vergangenen 5 Jahre (tarifgebundene und best. tarifanwendende Arbeitgeber) bzw. alle 3 Jahre für die vergangenen 3 Jahre (sonstige berichtspflichtige Arbeitgeber) einen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit (Entgeltbericht) zu erstellen (§§ 21 f. EntgTranspG).

In dem Entgeltbericht müssen die Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und deren Wirkung sowie die Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit für Frauen und Männer dargestellt werden. Fehlen solche Maßnahmen, ist dies zu begründen.

Die Einstufung des Entgeltberichts als Anlage zum LB (§ 22 Abs. 4 EntgTranspG) soll dazu führen, dass er nicht Bestandteil des LB wird und somit auch nicht in die Pflichtprüfung des LB einzubeziehen ist.

b) Pflicht zur Erstellung eines Entgeltberichts

Der HFA unterscheidet folgende Fälle:

  1. Unternehmen im Anwendungsbereich der §§ 264 ff. HGB, die (partiell) Befreiungen nach den §§ 264 Abs. 3, 264b HGB in Anspruch nehmen oder nehmen könnten
    =>  Es geht um Unternehmen mit i.d.R. mehr als 500 Beschäftigten, die zur Erstellung eines LB gesetzlich verpflichtet sind
  2. Unternehmen im Anwendungsbereich der §§ 340 ff. (Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute) bzw. der §§ 341 ff. HG (Versicherungsunternehmen)
  3. Unternehmen im Anwendungsbereich des PublG => kein Entgeltbericht nötig
  4. Unternehmen, die ausschließlich aufgrund Satzung oder Gesellschaftsvertrag einer Pflicht zur Lageberichterstattung unterliegen oder freiwillig einen Lagebericht aufstellen => kein Entgeltbericht nötig

c) Erster Entgeltbericht und maßgeblicher Berichtszeitraum

Der erste Entgeltbericht umfasst grds. den Berichtszeitraum 01.01. bis 31.12.2016 (§ 25 Abs. 3 EntgTranspG). Dem in 2018 zu erstellenden LB für das GJ 2017 ist der Entgeltbericht für das Kalenderjahr 2016 als Anlage beizufügen (§ 25 Abs. 2 und 3 EntgTranspG).

Nach Auffassung des HFA umfasst der zweite Entgeltbericht im Falle des § 22 Abs. 1 EntgTranspG als Berichtszeitraum die Kalenderjahre 2017 bis 2021; dieser Entgeltbericht ist dann dem LB für das GJ 2022 beizufügen. Im Falle des § 22 Abs. 2 EntgTranspG umfasst der Berichtszeitraum die Kalenderjahre 2017 bis 2019 und ist dem LB für das GJ 2020 beizufügen.

d) Berücksichtigung des Entgeltberichts im Rahmen der Abschlussprüfung

Der Entgeltbericht ist nicht Gegenstand der Abschlussprüfung. Sofern der Prüfungsauftrag nicht vereinbarungsgemäß um die Prüfung des Entgeltberichts erweitert wurde, soll der APr im Bestätigungsvermerk zum Ausdruck bringen, dass der Entgeltbericht nicht Gegenstand der Prüfung war.

 

16. Prüferrotation: Ausschreibung des größten deutschen Prüfungsmandates - wer bekommt ab 2020 die Deutsche Bank?

Quelle: Deloitte, EY und PwC heißen die Kandidaten, Börsenzeitung vom 14.02.2018, S. 3 (Bernd Neubacher).

Die Ausschreibung des Prüfungsmandats der Deutschen Bank steht aufgrund der von der EU-Kommission nunmehr vorgeschriebenen Prüferrotation an. Der langjährige Abschlussprüfer KPMG muss ausgewechselt werden. Angesichts des Umfangs der Mammut-Aufgabe dürfen sich daher wohl nur Deloitte, EY und PwC Chancen ausrechnen.

In der WP-Branche ist also der prestigeträchtigste Auftrag im dt. Bankenmarkt zu haben. Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank hatte in 2017 beschlossen, dass KPMG nicht über die Prüfung des JA 2019 hinaus tätig werden soll. In 2016 berechnete die KPMG samt Tochterunternehmen der Deutschen Bank insg. 82 Mio. €. Da die Deutsche Bank entsprechend der EU-Vorschriften eine Rotation ihres Abschlussprüfers mind. alle 10 Jahre plant, winken mit dem Prüfungsauftrag hohe dreistellige Millionenbeträge. Außerdem ist es (immer noch) ein Prestigeauftrag, den Zuschlag der größten deutschen Bank zu bekommen.

Die Prüferrotation macht hier Sinn: Die Deutsche Bank setzt nun bereits seit Beginn der 50er-Jahre auf KPMG bzw. deren Vorgängergesellschaften. Der letzte  Buchstabe von KPMG geht auf Reinhard Goerdeler zurück, den ehemaligen Vorsitzenden der Deutschen Treuhand-Gesellschaft (DTG), deren Vorgängerin die Deutsche-Amerikanische Treuhand-Gesellschaft 1890 von der Deutschen Bank (selbst !) und dem Frankfurter Bankhaus Jacob S. H. Stern gegründet wurde.

Wie geht die Prüferauswahl? Zunächst soll eine „Shortlist“ an Prüfern erstellt werden. Bis Jahresende 2018 soll dann der Prüfungsausschuss der Deutschen Bank dem Aufsichtsrat eine Empfehlung geben. Spätestens bis zur HV in 2019 muss dann klar sein, wer den JA 2020 prüfen soll. Wer hat die besten Chancen?

  1. PwC hat als „geübter“ Bankprüfer wohl zunächst die besten Chancen (bisher z.B. Commerzbank). Aber: Der PwC-Deutschland-Chef Prof. Winkeljohann, der Ende 06/2018 bei PwC ausscheiden wird, soll in der HV am 24.05.2018 in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank gewählt werden. Ferner hat PwC gerade der KPMG das andere Großmandat Allianz abgenommen. Alles nicht so einfach!
  2. EY ist gerade bei den Konkurrenzbanken Commerzbank (bisher PwC), KfW und Helaba zum neuen Abschlussprüfer ausgewählt worden. Bisher waren die Abschlussprüfer von Deutscher Bank und Commerzbank aber niemals identisch. Problem?
  3. So könnte Deloitte der lachende Dritte sein. Aber Deloitte hat bisher noch keine der deutschen Großbanken geprüft. Na gut, jeder muss mal anfangen. Es bleibt also spannend.

Übrigens KPMG sieht zunächst wie der große Verlierer der Prüferrotation aus (Abgabe der bisherigen 18 DAX-Mandate). Aber man sieht das dort mit einem „lachenden und einem weinenden Auge“. Denn der Verlust der Prüfungsaufträge ermöglicht jetzt bei den Ex-Mandanten verstärkte Beratungsdienstleistungen, bei denen die Stundensätze und Margen ungleich höher sind, als bei den Prüfungsaufträgen. Dieser Gedanke wird das Berufsbild des Wirtschaftsprüfers in der Zukunft weiter bestimmen!

 

17. FARR•NIEMANN•QSS online (Version 2018)

a) Die FARR·NIEMANN·QSS Website

Zum FARR·NIEMANN·QSS gibt es eine interessante Website:
www.farr-niemann-qss.de. Dort können Sie unter Quicklinks Folgendes starten:

  1. QSS Fachhandbücher / Module 2018 (zum Inhalt)
  2. QSS Fernwartung starten
  3. QSS Präsentationsmodul starten
  4. QSS Demoversion anfordern
  5. QSS Bestellformular (PDF)

b) Das FARR·NIEMANN·QSS

Auf der Website können Sie sich ferner informieren z. B. über die Fachhandbücher des QSS (Version 2018): es gibt derzeit 6 Module mit ca. 1.400 Dokumenten:

 Nr. Fachhandbücher / Module Version Aktualisierungsstand
1 Organisationshandbuch OHB, V 12.0 BilRUG, AReG und APAReG
2 Jahresabschlussprüfung JAP, V 12.0 BilRUG, AReG und APAReG
3 Konzernabschlussprüfung KAP, V 10.0 BilRUG, AReG und APAReG
4 Jahresabschlusserstellung JAE, V 10.0 BilRUG und IDW S 7
5 Makler- und Bauträgerverordnung-
Prüfung
MaBV, V 9.0 Neue MaBV und IDW PS 830 n.F.
6 Finanzanlagenvermittlungsverordnung FinVermV,
V 4.0
FinVermV und IDW PS 840

Das Abschlussprüfungsreformgesetz (AReG) und das Abschlussprüferaufsichtsreformgesetz (APAReG) sind am 17.06.2016 in Kraft getreten. Der daraus resultierende Anpassungsbedarf im FANI·QSS in 2016 betraf alle 6 Module, insb. OHB, JAP und KAP. Das neue update 2018 (insb. IDW QS 1, etc.) wurde im Oktober 2017 an die Abonnenten versandt.

Mit dem digitalen FANI·QSS arbeiten inzwischen über 370 Kanzleien. In 2014 ist der Beck-Verlag als strategischer Partner in die FARR-NIEMANN GmbH mit eingestiegen. Daher sind die Regelungen und Arbeitshilfen des FANI·QSS seitdem direkt verlinkt mit Gesetzen, dem BeBiKo und den IDW Standards.

PS: Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich bitte bei:

  1. Allg. und techn. Fragen an Herrn Bergamasco (Tel.: 089 / 38189965)
  2. Fachliche Fragen an Herrn Dr. Farr (Mobil: 0172 - 3035448).

c) FARR·NIEMANN·QSS online

Das FANI·QSS online bietet für alle wesentl. Tätigkeiten des WP praxisnahe, sofort anwendbare Lösungen auf der Grundlage der akt. Berufsgrundsätze. Es verfügt über ca. 200 standardisierte Regelungen und über 1.200 Arbeitshilfen zur Qualitätssicherung, die online über Ihren Webbrowser abgerufen werden können.

Die Vorteile des FARR·NIEMANN·QSS online sind:

  1. Umfangreich und flexibel anpassbar: Passen Sie Ihr QSS individuell an Ihre Bedürfnisse an. Jedes der 6 Fachhandbücher kann individuell freigeschaltet werden. Testen Sie das FANIQSS oder einzelne Fachhandbücher mit einem 30-tägigen Online-Zugang.
  2. Plattformübergreifend überall verfügbar und jederzeit einsatzbereit: Zeit- und arbeitsplatzunabhängiges Arbeiten an Ihrem persönlichen Internet-Zugang (zuhause, im Büro, beim Mandant).
  3. Praxiserprobte Arbeitspapiere: Profitieren Sie von der langjährigen berufsständischen Erfahrung. Das FANIQSS bietet Ihnen einen Zugang zu praxiserprobten Checklisten, Formularen sowie Musterbriefen und -berichten.
  4. Jährliche Online-Aktualisierung der Fachhandbücher: Sie verpassen keine wichtigen gesetzlichen oder berufsständischen Änderungen (z. B. BilRUG, WPO, BS WP/vBP, IDW-Standards, IDW QS 1).
  5. Minimaler Installations- und Pflegeaufwand: Es wird nur ein internetfähiger Client-Rechner mit akt. Webbrowser benötigt.
  6. Günstige Monatspreise: Die verschiedenen Fachhandbücher liegen bei einem Monatspreis von netto zwischen 30 € und 60 € (bis drei Nutzer; Mindestlaufzeit von 12 Monaten).
 

18. Neue FARR®-Prüferchecklisten (Stand der 18 Checklisten)

In der vom IDW Verlag herausgegebenen Reihe der FARR®-Prüferchecklisten sind derzeit 18 Checklisten mit folgendem Stand erhältlich (Nr. 12 ist ausgelaufen):

Nr. Kurztitel Stand per 01.10.2017 Änderungsbedarf aufgrund Gesetz (in Kraft seit) IDW Standards Neuauflage geplant für
1 Anhang allg. 01.10.2017 NEU CSR-RL-USG (19.04.2017)    
2 Konzernanhang 01.11.2016 CSR-RL-USG (19.04.2017)   Herbst 2018 
3 Inventur allg. 01.11.2013  Keiner IDW PS 301 (24.11.2010)  
4 Lagebericht 01.11.2016 DRS 20 n.F., EntgTranspG, CSR-RL-USG IDW EPS 350 n.F. (13.01.2016)  Herbst 2018
5 Anhang kleine GmbH 01.10.2017 NEU  CSR-RL-USG (19.04.2017)    
6 Inventur Warenlager 01.11.2013  Keiner IDW PS 301 (24.11.2010)  
7 Anhang GmbH & Co KG 01.10.2017 NEU CSR-RL-USG (19.04.2017)    
8 Anhang GmbH 01.10.2017 NEU CSR-RL-USG (19.04.2017)    
9 Anhang AG 01.10.2017 NEU CSR-RL-USG (19.04.2017)    
10 Prüfungsbericht 01.05.2017 AReG (17.06.2016)  IDW EPS 450 n.F. (14.12.2016)   
11 Erstellungsbericht 01.07.2010  Keiner  IDW S7 (27.11.2009)  
13 FinVermV 01.10.2015  IDW PS 840 n.F. IDW PS 840 (05.03.2015)  Herbst 2018
14 MaBV 01.10.2015  IDW PS 830 n.F. IDW PS 830 (11.06.2011) Herbst 2018 
15 Prüferische Durchsicht 01.07.2014  Keiner  IDW PS 900 (01.10.2002)  
16 Anhang IFRS (mit Prof. v. Keitz) 01.04.2016  Regelmäßig alle 2 Jahre   Mitte 2018
17 Konzern-PB 01.05.2017 AReG (17.06.2016) IDW EPS 450 n.F. (14.12.2016)  
18 IT-Prüfung (mit Hr. Krüger) 01.05.2017 Neue IDW Standards    
19 Rückstellungen 01.07.2010  Keiner     
 

19. Die Veranstaltungsreihe „WP aktuell 1/2018“ läuft vom 07.05. bis zum 27.07.2018 (in Zusammenarbeit mit der IDW Akademie) - Hier sind die Themen und Termine

Seminarreihe „WP aktuell“ => Bitte rechtzeitig anmelden, da die Seminare teilweise schnell ausgebucht sind!

Veranstalter ist die IDW Akademie GmbH. Referent ist Herr Dr. Farr. Bitte melden sie sich hierzu bei der IDW Akademie GmbH online an (=> www.idw-akademie.de => Veranstaltungen, dann ganz unten „WP aktuell“, Serie 1 bzw. Serie 2).

Der Seminarpreis (inkl. Mittagessen, 2 Kaffeepausen, Getränken und umfangreichen Seminarunterlagen) beträgt ab 2018:

  • Für IDW-Mitglieder: 330,00 € zzgl. USt
  • Für Nichtmitglieder: 560,00 € zzgl. USt

a) Die 30 Termine für „WP aktuell 1/2018“ sind
(NEU: jeweils 09:15 bis ca. 17:00 Uhr):

07.05.2018 Hannover 19.06.2018 Nürnberg
08.05.2018 Kassel 20.06.2018 Würzburg
23.05.2018 Hamburg Nr. 1 21.06.2018 München Nr. 1
24.05.2018 Kiel 28.06.2018 Stuttgart Nr. 1
25.05.2018 Bremen 29.06.2018 Karlsruhe
28.05.2018 Leipzig 03.07.2018 Düsseldorf Nr. 2
30.05.2018 Frankfurt Nr. 1 04.07.2018 Bielefeld
01.06.2018 Berlin 10.07.2018 Köln Nr. 2
05.06.2018 Köln Nr. 1 11.07.2018 Dortmund
06.06.2018 Koblenz 12.07.2018 Münster
07.06.2018 Düsseldorf Nr. 1 17.07.2018 Stuttgart Nr. 2
12.06.2018 Frankfurt Nr. 2 18.07.2018 Freiburg
13.06.2018 Essen 19.07.2018 Mannheim
14.06.2018 Osnabrück 25.07.2018 München Nr. 2
15.06.2018 Hamburg Nr. 2 27.07.2018 Augsburg

b) Die Themen für „WP aktuell 1/2018“ sind:

A. Schwerpunktthemen (insb. IDW Verlautbarungen)

  1. Hinweispflichten des StB auf drohende Insolvenz (BGH v. 26.01.2017)
  2. Beurteilung der Unternehmensfortführung (IDW EPS 270 n.F.; IDW RS HFA 17)
  3. Sanierungskonzepte für den Mittelstand (IDW ES 6 n.F.)
  4. Neue Vorgaben für WP aus Geldwäschegesetz und Transparenzregister
  5. Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung und der Datenschutzbeauftragte

B. Neues aus dem Berufsstand (WPK, IDW)

  1. Neues von der WPK (WPK Magazin 4/2017 und 1/2018)
  2. Neues vom IDW (IDW Life 10/2017 bis 04/2018) und der neue IDW PS 350 n.F.
  3. Der endgültige neue Bestätigungsvermerk (IDW PS 400er-Reihe vom 30.11.2017)
  4. Der neue Prüfungsbericht (IDW PS 450 n.F.; IDW PS 470 n.F.)

C. Praxistipps (Arbeitshilfen)

  1. Die „kleine“ jährliche Nachschau (§ 55b Abs. 3 WPO) - Unterschiede zur umfassenden Nachschau

D. Schlussbemerkung und Ausblick

 

20. FARR-Fortbildungsveranstaltungen: Prüfer für Qualitätskontrolle, Konzernrechnungslegung, IKS-Prüfung, IT-Prüfung

Die FARR Wirtschaftsprüfung GmbH hat für 2018 / 2019 folgende Seminarveranstaltungen für Sie und Ihre Mitarbeiter konzipiert. Vgl. unseren Fortbildungsüberblick 2018 / 2019 in Anlage 1 und das Anmelde-Faxblatt in Anlage 2 dieses Newsletters.

(1) Spezialfortbildung für Prüfer für Qualitätskontrolle bzw. Ausbildung als Voraussetzung zur Registrierung als PfQK

Referent: WP / StB Dr. Wolf-Michael Farr (reg. Prüfer für Qualitätskontrolle)

a) Regelmäßige Update-Veranstaltungen (mit umfangreicher Fallstudie)

Eintages-Seminar mit folgenden Themen:

  • Das System der QK - Neuerungen bei den rechtlichen Vorschriften (APAReG: WPO, BS WP/vBP, SaQK sowie Hinweise der KfQK und der WPK)
  • Neuerungen beim QSS (WPO, BS WP/vBP, SaQK, IDW QS 1)
  • Prüfung der Vollständigkeit der Grundgesamtheit
  • Neuerungen bei der Durchführung der QK (IDW PS 140)
  • Der Qualitätskontrollbericht (insb. Hinweis der KfQK vom 17.07.2017)
  • Fallstudie zu den 10 Prozessschritten der QK (=> anhand neuer Arbeitshilfen)
Termin Ort Kurs Anmeldung bis
18.09.18 Hamburg 583 21.08.18
26.09.18 Frankfurt (am Hbf) 582 31.07.18
  (2. Tag von Kurs 579)    
27.09.18 München (am Hbf) 584 30.08.18
12.10.18 Berlin 585 31.08.18
07.12.18 Düsseldorf 586 07.11.18
03.04.19 Frankfurt-Flughafen 607  20.02.19
04.04.19 München (am Hbf) 608 07.03.19
05.04.19 Hamburg 609 08.03.19
29.04.19 Köln (am Hbf) 610 18.03.19
25.09.19 Düsseldorf 611 28.08.19
18.10.19 München (am Hbf) 612 18.09.19
22.11.19 Frankfurt-Flughafen 614 11.10.19
06.12.19 Hamburg 613 08.11.19

b) Zweitägige Ausbildungsveranstaltung (mit 4 Workshops)

25./26.09.18 Frankfurt (am Hbf) 579 31.07.18

Die Inhalte sind:

1. Tag:

  1. Das System der Qualitätskontrolle (inkl. der Neuerungen aus APAReG: WPO, BS WP/vBP, SaQK sowie IDW QS 1)
  2. Die Anforderungen an den Prüfer für Qualitätskontrolle
  3. Das Qualitätssicherungssystem der Praxis als Prüfungsgegenstand der Qualitätskontrolle (§ 55b WPO; IDW QS 1; Besonderheiten bei Kleinpraxen)

Ferner zwei Workshops

2. Tag:

  1. Die Durchführung der Qualitätskontrolle und Berichterstattung über die durchgeführte QK
    • Prüfung der Vollständigkeit der Grundgesamtheit
    • Der Qualitätskontrollbericht (insb. Hinweis der KfQK vom 17.07.2017)
    • Neuerungen bei der Durchführung der QK (IDW PS 140)
    • Fallstudie zu den 10 Prozessschritten der QK (=> anhand Arbeitshilfen)

Ferner zwei Workshops

(2) IKS-Prüfung bei KMU (zweitägig)

Referent: WP/StB Christian Hecht

Zweitages-Seminar mit folgenden Themen:

  • Überblick über den risikoorientierten Prüfungsansatz (IDW PS 261 n.F.; ISA 315 und 330) und die skalierte Prüfung
  • IKS-Prüfung: Aufbau- und Funktionsprüfungen (Theorie und Praxis)
  • Besonderheiten der IKS-Prüfung bei mittelst. Unternehmen (IDW PH 9.100.1)
  • Fallstudien zu den Bereichen Verkauf, Einkauf, Buchhaltung, Controlling
  • Festlegung von Prüfungsstrategie und -programm auf Basis der IKS-Prüfung
Termin Ort Kurs Anmeldung bis
21./22.06.18 Hamburg 563 24.05.18
29./30.11.18 Frankfurt-Flughafen 564 01.11.18
14./15.11.19 Stuttgart (am Hbf) 600 16.10.19

(3) IKS-Prüfung: Praxisprobleme bei KMU (eintägig)

Referent: WP/StB Christian Hecht

Eintages-Seminar mit folgenden Themen:

  • Die skalierte Abschlussprüfung und das IKS kleiner Unternehmen: Welche Anforderungen und Erleichterungen finden sich in den Prüfungsstandards (IDW PS 261 n.F.; ISA 315 und ISA 330)?
  • Nur wo IKS draufsteht, ist auch IKS drin? Wie finde und evaluiere ich Kontrollen in einer schlecht dokumentierten Unternehmensorganisation?
  • Praxisfall: Kontrollen im Buchhaltungs- und Abschlusserstellungsprozess
  • COSO for SME: Ein Kontrollmodell für die Kleinen!
  • Praxisfall: Einkaufsprozess im kleinen Unternehmen
  • Fraud-Risiken im kleinen Unternehmen: Wie gehen wir damit um?
  • Praxisfall: Entgeltabrechnung
Termin Ort Kurs Anmeldung bis
28.06.18 München (am Hbf) 560 31.05.18
13.09.18 Köln (am Hbf) 561 10.08.18
06.12.18 Hannover (am Hbf) 562 15.11.18
21.11.19 Frankfurt-Flughafen 598 10.10.19
06.12.19 Düsseldorf 599 08.11.19

(4) IT-Prüfung „light“ - Anwendung von Checklisten zur IT-Prüfung

Referent: Ralph Krüger, CISA

Eintages-Seminar mit folgenden Themen:

  • Eigenständige Bearbeitung von IT-Prüffeldern durch den WP
  • Einsatz von Checklisten als Werkzeug zur Prüfung und Dokumentation
    • Komplexitätseinstufung der IT-Systeme von KMUs
    • Prüfungsansatz und Prüfungsfelder
  • Pragmatische Herangehensweise an relevante IT-Prüffelder
    • Aufnahme und Prüfung des Informations- und Belegflusses
    • Begehung von Serverräumen und Datensicherung
    • Bewertung von Berechtigungskonzeptionen als „Rückgrat“ des IKS
    • Prüfung technischer Aspekte (Virenschutz und Netzwerksicherheit)
    • Prüfungsansätze für IT-gestützte Bestandsbewertung in Warenwirtschaftssystemen
    • Bewertung von elektron. Archivierungssystemen gem. IDW RS FAIT 3
    • Prüfung von IT-Projekten
Termin Ort Kurs Anmeldung bis
29.06.18 Hamburg 569 01.06.18
02.11.18 Frankfurt-Flughafen 570 05.10.18
23.11.18 München (am Hbf) 571 26.10.18
07.11.19 Köln (am Hbf) 601 26.09.19
28.11.19 Stuttgart (am Hbf) 602 30.10.19
12.12.19 Berlin 603 31.10.19

(5) Aktuelles und Praxisfälle bei der IT-Systemprüfung

Referent: Ralph Krüger, CISA

Eintages-Seminar mit folgenden Themen:

  • Zusammenfassung aktueller IDW-Standards zur IT-Systemprüfung
  • GoBD ersetzen seit 01.01.2015 GoBS und GDPdU - Neuigkeiten und Auswirkungen
  • Pragmatische Prüfung von Archivierungssystemen im Rahmen der Jahresabschlussprüfung
  • Möglichkeiten zur IT-Prozess- und Verfahrensdokumentation bei KMU
  • Datenanalyse im Rahmen der Jahresabschlussprüfung („Journal Entry Testing“ und Abstimmung von Schnittstellen im Bereich der Umsatzerlöse)
  • Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bei Auslagerung von rechnungslegungsrelevanten Prozessen und Funktionen einschl. Cloud Computing (IDW RS FAIT 5)
  • Darstellung der Anforderungen der Finanzverwaltung
    • Digitale Betriebsprüfung
    • E-Bilanz
    • Elektronische Rechnungslegung
    • Alt-Systemabschaltung
Termin Ort Kurs Anmeldung bis
06.07.18 Stuttgart (am Hbf) 572 08.06.18
08.11.18 Berlin 573 27.09.18
13.12.18 Köln (am Hbf) 574 15.11.18
24.10.19 Hamburg 604 26.09.19
20.11.19 Düsseldorf 605 23.10.19
05.12.19 Frankfurt-Flughafen 606 24.10.19

(6) GoBD im Rahmen der Jahresabschlussprüfung und der Betriebsprüfung

Referent: Ralph Krüger, CISA

Eintages-Seminar mit folgenden Themen:

  1. Pragmatische Erläuterung der GoBD-Anforderungen, u. a.
    • Primärqualifikationsrecht des Steuerpflichtigen
    • Zeitgerechte Erfassung und Ordnung von Grundaufzeichnungen
    • Unveränderbarkeit von Aufzeichnungen und Buchungen
    • Aufbewahrung von elektronischen Belegen
    • Verfahrensdokumentation
    • Maschinelle Auswertbarkeit
  2. Bewertung besonderer Sachverhalte, u.a.
    • Rechnungslegungsrelevanz vs. steuerliche Relevanz vs. Aufbewahrungs- und Aufzeichnungspflicht
    • Voraussetzungen für die ausschließlich elektronische Aufbewahrung von Dokumenten
    • Vernichtung von Originalunterlagen und Sicherstellung des Vorsteuerabzugs
    • Umgang mit E-Mail und elektronischen Rechnungen
    • Kosten- und aufwandsbewusste Abschaltung von Altsystemen
  3. Umgang mit der Betriebsprüfung
    • Praxisberichte (Beispiele)
    • „Formelle Mängel mit sachlichem Gewicht“
    • Strategien und Vorbereitung auf die Betriebsprüfung
Termin Ort Kurs Anmeldung bis
15.06.18 Frankfurt-Flughafen 567 18.05.18
07.12.18 Hamburg 568 09.11.18

(7) Konzernrechnungslegung nach HGB für Fortgeschrittene - Spezialfragen, Beispiele und Fallstudien

Referent: WP/StB Hermann Kleinmanns, BDO AG WPG

Eintages-Seminar mit folgenden Themen:

Spezialfragen, Beispiele und Fallstudien zu:

  • Variable Kaufpreisklauseln beim (Teil-) Unternehmenserwerb
  • Auf- und Abstockungen
  • Übergangskonsolidierungen
  • Endkonsolidierungen
  • Währungsumrechnung
  • Equity-Methode (DRS 8)
  • Latente Steuern im Konzern (DRS 18)
  • Kapitalflussrechnung (DRS 21)
  • Eigenkapitalspiegel (DRS 22)
Termin Ort Kurs Anmeldung bis
11.10.18 Stuttgart (am Hbf) 591 11.09.18
09.11.18 Frankfurt-Flughafen 592 12.10.18
22.11.18 Düsseldorf 593 22.10.18
28.11.18 Berlin 594 17.10.18
25.10.19 Hamburg 595 27.09.19
08.11.19 München (am Hbf) 596 11.10.19
29.11.19 Köln (am Hbf) 597 18.10.19
 

Anlagen

Nachfolgend der Download der Anlagen 1 und 2

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Dieser Newsletter ist ein kostenloser Service der FARR Wirtschaftsprüfung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin. Die Erscheinungsweise ist drei bis vier Mal pro Jahr.

Verantwortlich:

WP / StB Dr. Wolf-Michael Farr - Geschäftsführer
Cicerostraße 2, 10709 Berlin
Telefon: 030 / 263498-30
Telefax: 030 / 263498-31
E-Mail:
Internet: www.farr-wp.de
Sitz: Berlin, Amtsgericht Charlottenburg, Handelsregister HRB 91470

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